Dachdecker-Lexikon2024-03-28T22:00:29+01:00

Häufige Fragen – FAQ

Was versteht man unter einer Dachsanierung?2024-03-28T21:38:44+01:00

Unter einer klassischen Dachsanierung versteht man nicht nur die Erneuerung der kompletten Dacheindeckung (Dachziegel, Dachsteine, Blech, Schiefer usw.) und der Spenglerarbeiten (Dachrinne, Kaminbekleidung, Gaubenbekleidung, Trennbleche, usw.), sondern auch den Austausch bzw. neuen Einbau einer energetischen Dachdämmung und Luftdichtbahn. In der Regel bleibt der vorhandene Dachstuhl weiterhin bestehen. Ein Austausch dessen ist im Zuge einer Sanierung nur notwendig, wenn die Sanierung zu spät erfolgte und dieser bereits irreparable Schäden aufweist.

Welche Aufgabe hat ein Energieberater?2024-03-28T21:35:42+01:00

Der Energieberater hat eine beratende Funktion, keine planende.
Dieser ist in erster Linie für das Aufzeigen verschiedener Förderprogramme und -möglichkeiten, welche sich z.B. bei einer Dachsanierung auf einige wenige konzentrieren, und für die korrekte Antragsstellung zuständig.

Im späteren Verlauf hat dieser noch die Aufgabe stichprobenartig zu kontrollieren, ob tatsächlich die ausgeschriebenen und berechneten Produkte verbaut wurden.

Zu seinen Aufgaben gehören im Allgemeinen nicht die Erstellung eines individuell passenden Dachaufbaus (welchen er natürlich dennoch empfehlen kann), die Bauleitung oder die Kontrolle der fachlichen Ausführung des Handwerkers. Dies ist seinerseits oftmals auch gar nicht möglich, da dieser nicht für alle Gewerke, die für die vielen energetischen Maßnahmen am Gebäude zuständig sind, das technisch fundierte Hintergrundwissen haben kann.
Für die fachlich korrekte Umsetzung der Sanierungsarbeiten ist der beauftragte Handwerker alleine verantwortlich!

Was passiert, wenn es während der Dacharbeiten regnet?2024-03-28T21:35:41+01:00

Hier können wir Sie vorab schon beruhigen.
Durch unsere Spezialisierung auf Dachsanierungen gehört das Aufdecken von bewohnten Dächern zu unserem Tagesgeschäft.
In der Regel decken unsere Dachdecker an einem Tag so viel ab, wie wir am Abend mit der 1. Funktionsschicht, z. B. der Luftdichtbahn, Aufdachdämmung oder Unterspannbahn, wieder regensicher abdichten können.
Sollte es mal nicht der Fall sein oder unser Team einen zusätzlichen Schutz als notwendig erachtet, planen wir Ihr Wohndach noch zusätzlich, mit dafür geeigneten Dachplanen, ab. Wie Sie hier lesen können, brauchen Sie während der Sanierung sich keine Sorgen um eindringendes Regenwasser machen. Mehr Infos in unserem Dachdecker-BLOG

Wie lange dauert eine Dachsanierung?2024-03-28T21:35:41+01:00

Wie lange eine Dachsanierung dauert, ist von vielen Faktoren abhängig.
Wie z. B.:
– der Größe des Dachs
– Der Dachform und Anzahl von Durchdringungen
– Zugangsmöglichkeiten und Umgebung des Gebäudes
– Art der Sanierung und Eindeckung
– Anzahl der Dachfenster und Gauben
– Auch das Wetter spielt natürlich eine große Rolle

Sodass es kaum möglich ist, diese Frage pauschal zu beantworten, dennoch haben wir es in unserem Blogartikel versucht.

Hier gehts zum BLOG

Bleibt die Wohnung während der Dachsanierung bewohnbar?2024-03-28T21:35:41+01:00

Dies ist eine sehr oft gestellt Frage.
Bei einer normalen Dachsanierung bleiben die Deckenbekleidungen und Innenenräume erhalten, sodass der Großteil der Arbeiten von außen erfolgen wird.
Dadurch ist es auch möglich die Räume direkt unterm Dach während der Dachsanierungsausführung weiterhin zu bewohnen.
Auch beim Dachfentsereinbau und -tausch wird dieser Bereich von uns vorerst abgeklebt, sodass lediglich die am Schluss kurzfristig dort ggf. anfallendenden Arbeiten an der Innenbekleidung des Dachfensters von Innen ausgeführt werden.

Reparatur von Dachziegel unter einer PV-Anlage2024-03-28T21:35:41+01:00

Besonders bei der Montage von Photovoltaikanlagen auf ältere Dächer kommt es immer wieder zu gebrochenen Dachziegel unter den Dachmodulhaltern.
Diese lassen sich dann leider nur mit sehr großem Aufwand wieder reparieren.
Hierfür muss die PV-Anlage abgeschlossen werden und im Bereich des gebrochenen Dachsteins großflächig demontiert und seitlich gelagert werden.
Erst dann ist es möglich, den Dachstein auszutauschen. Danach folgt die Wiedermontage und -inbetriebnahme der Anlage.
Dieser Aufwand ist, zusammen mit Gerüst und Co., oftmals mit Kosten über 2.000 – 3.000 € verbunden!

Daher empfehlen wir auf ältere Dächer keine PV-Anlage zu bauen.
Sondern lieber bis zur Sanierung des Dachs zu warten, sodass die Lebenserwartung der Dacheindeckung die von der PV-Anlage übertrifft!

 

Schadet eine PV-Anlage dem Dach?2024-03-28T21:35:41+01:00

Handelt es sich um ein neues Gebäude oder um ein saniertes Dach, sollten zusätzliche Belastungen durch eine PV-Anlage bereits miteingeplant sein und sich somit nicht negativ auf die Lebensdauer des Dachs auswirken.

Bei älteren Dächern sieht dies allerdings ganz anders aus.

Neben der zusätzlichen mechanischen Belastung der Dacheindeckung, durch das Anbringen einer PV-Anlage und auch damit verbunden dauerhaft einwirken von verschiedenen Kräften (Gewicht der Module und Halterungen, Windsog, Schneelasten usw.), kommen noch weitere Belastungen auf das Dach zu.

Eine Dacheindeckung ist nie wasserdicht, sondern lediglich regensicher.
Bei Starkregen, Schnee oder Wind können Niederschläge unter die Dachhaut gelangen.
Dafür hat das Dach in der Regel eine zweite Entwässerungsebene (z.B. Unterspannbahn, Unterdeckbahn, Aufdachdämmung usw.). Sollte die zweite Dichtebene nicht mehr vorhanden sein (z.B. wurden hier früher oftmals Gewebeplanen verwendet, welche sich stellenweise auflöst nach wenigen Jahrzenten) oder nicht ausreichend dicht, kann sich schleichend zusätzliche Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion sammeln und dort zu größeren Schäden führen.

Bei älteren Gebäuden sind früher kaum bauphysikalische Überlegungen in die Planung miteingeflossen und es wurde auch kein großer Wert auf wärmebrückenfreies Dämmen gelegt.

Auch ist oftmals keine funktionierend Luftdichtbahn, Hinterlüftungsebene oder, noch schlimmer, eine falsch angeschlossene Dampfsperre vorhanden.
Dennoch funktionieren diese Dächer oftmals seit Jahrzenten und sind ohne erkennbare Schäden!
Warum das so ist, liegt an vielen Punkten, welche den Rahmen eines FAQs sprengen würden.
Eine bedeutende Rolle spielt dabei allerdings die Rücktrocknung im Sommer.
Durch die direkte Sonneneinstrahlung auf die Dachhaut, kann schadhaft anfallende Feuchtigkeit, wie z.B. Schwitzwasser, eindringende Niederschläge, Feuchtigkeit aus Konfektionen und auch ansammelndes Tauwasser an Wärmebrücken, übers Jahr gesehen austrocknen.
Wird die alte Dachkonstruktion, die nicht für eine PV-Anlage ausgelegt ist, dann von dieser überdeckt und somit beschattet, wirkt sich dies sehr stark auf den vorhandenen Austrocknungseffekt aus, sodass die Mängel in der Dachkonstruktion dann schließlich doch Folgen haben werden, wie z.B. Schimmel, Wasserschäden, Tragwerksschäden usw.

 

Aus welchem Material wird eine Kamineinfassung erstellt?2024-03-28T21:34:25+01:00

Eine Kamineinfassung kann aus verschiedensten Materialien hergestellt werden. Darunter z.B. Kupfer, Prefa Aluminium, Titanzink, verzinktes Stahlblech, Edelstahl, Uginox usw.
Manchmal sind auch Ausführung aus Blei oder einfachen flexiblen und selbstklebenden Wandanschlussbändern aus Aluminium zu sehen, von solch einer Ausführung ist allerdings abzuraten.  Sobald man die Haltbarkeit mit einer handwerklich etwas aufwendigeren hochwertig angefertigten Kamineinfassung vergleicht wird die anfangst billigere Lösung zur folglich teureren.

Mehr Infos in diesem Blogartikel

Was kostet eine Kamineinfassung?2024-03-28T21:34:25+01:00

Pauschal ist diese Frage kaum zu beantworten. Dies ist abhängig vom verwendeten Material, örtlichen Gegebenheiten und vom Schornstein selbst. Befindet dieser sich z.B. am First oder Kehle ist die Einfassung deutlich aufwendiger. Auch eine Ausführung der Kamineinfassung im Blechdach ist mit mehr Arbeit verbunden als beim Ziegeldach.

Lässt man sich den Kamin im Zuge einer Dachsanierung einfassen und bekleiden, spart man sich hier schnell das doppelte bis vierfache dabei, als im Vergleich zu einer Einzelbeauftragung. Dies trifft z.B. auch auf Dachfenster zu.
Im Zuge einer Dachsanierung oder eines neuen Dachs, wo das Gerüst bereits steht und der Kamin leicht zu erreichen ist, kann man mit ungefähr 280 € – 750 € netto zzgl. MwSt rechnen.

Mehr Infos in diesem Blogartikel

Sind Dachdecker im Winter arbeitslos?2024-03-28T21:34:25+01:00

Der Job als Dachdecker ist in der Regel, wie bei uns, ein ganzjähriger Beruf.
Auch wenn zur kalten Jahreszeit mit Schnee auf den Dächern nicht darauf gearbeitet wird,
bleiben die Mitarbeiter festeingestellt.

Arbeiten, die trotz der Witterung möglich sind, werden weiterhin ausgeführt, wie z.B. Trockenbauarbeiten,
Einbau von Dachfenstern, Arbeiten in der Werkstatt, usw. (Hier gibt es einen Zuschlag für Winterarbeitsstunden)
Im Sommer nutzt man die Zeit etwas Überstunden aufzubauen, welche im Winter „abgefeiert“ werden.
(auch für das Abbauen von Überstunden gibt es im Winter bei Dachdecker einen Lohnzuschlag)
Des Weiteren finden zur Winterzeit auch die Schulungen bei uns statt.
Sollte dann der Winter etwas hartnäckiger sein, gibt es auch das Saisonkurzarbeitergeld, welche unkompliziert für den Mitarbeiter
vom Arbeitgeber direkt ausbezahlt wird.

Dürfen Dachdecker auch Dachstühle aufstellen?2024-03-28T21:34:25+01:00

Ja, als Dachdeckermeister gehört es zum Berufsbild und Ausbildung die Statik von Dachstühle und Dachgauben zu berechnen, aufzureißen und anschließend handwerklich auszuarbeiten und aufzustellen.
Dies ist in der Handwerksordnung geregelt:

§ 1 Übergangsgesetz aus Anlaß des Zweiten Gesetzes zur Änderung der Handwerksordnung und anderer handwerksrechtlicher Vorschriften
(2) Die wesentliche Tätigkeit Herstellung und Reparatur von Dachstühlen des Gewerbes Nummer 3 Zimmerer der Anlage A zur Handwerksordnung wird auch dem Gewerbe Nummer 4 Dachdecker der Anlage A zur Handwerksordnung als wesentliche Tätigkeit zugeordnet.“
Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/hwoua_g/__1.html

 

Ist eine Baugenehmigung für ein Dachfenster notwendig?2024-03-28T21:34:24+01:00

In der Regel sind Dachfenster in Bayern grundsätzlich genehmigungsfrei.
Hier gibt es allerdings einige Punkte zu beachten, zu denen Sie entweder Ihr Dachdecker oder Architekt beraten kann oder Sie direkt beim Bauamt, in Freising z.B. das Landratsamt Freising, sich informieren können.

Ist für den Einbau einer Dachgaube eine Genehmigung notwendig?2024-03-28T21:34:24+01:00

In Deutschland ist grundsätzlich für den Einbau von Dachgauben eine Genehmigung erforderlich, aber es gibt vereinfachte Verfahren ohne Baugenehmigung, wenn ein Bebauungsplan den Einbau von Gauben vorsieht. Andernfalls muss jede Gaube vorab vom Bauamt genehmigt werden. Zusätzlich muss geprüft werden, ob das Tragwerk des Gebäudes die zusätzliche Last einer Gaube aufnehmen kann. Die Größe der geplanten Gaube ist entscheidend für eine Baugenehmigung.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Erscheinungsbild der Umgebung. Die Gemeinde kann vorgeben, ob Gauben generell erlaubt sind, welche Form diese haben können und ob sie aus optischen Gründen nicht gewünscht sind. Dies ist in der kommunal spezifischen Gestaltungssatzung festgelegt und kann im Zweifelsfall Gegenstand einer individuellen Zulässigkeitsprüfung sein.

Für Hausbesitzer ist es auf jeden Fall empfehlenswert und meist notwendig, sich vor dem Einbau einer Gaube über die örtlichen Vorschriften und Bedingungen zu informieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Einbau einer Gaube das Aussehen des Hauses verbessern und zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss schaffen.
Z. B. in Freising direkt wäre hier die Bauverwaltung Freising zuständig. Im Landkreis Freising können es auch die jeweiligen Gemeinden selbst sein.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der nachträgliche Einbau einer Dachgaube nicht nur mit dessen handwerklichen Kosten (Gerüst,  Abriss, Gaubeneinbau, Gaubenfenster, Trockenbauarbeiten, Spenglerarbeiten usw. ca. 25–45T€ je nach Ausführung und individuellen Gegebenheiten) verbunden ist, sondern hier auch noch mit planerischen Kosten für Eingabeplanzeichnung, Antragsabwicklung, Statik und Brandschutz zu rechnen ist.

 

Was ist die Phasenverschiebung und wie hängt sie mit dem sommerlichen Hitzeschutz zusammen?2024-03-28T21:36:11+01:00

Im Kontext des sommerlichen Hitzeschutzes und der Gebäudedämmung bezieht sich die Phasenverschiebung auf die zeitliche Verzögerung zwischen den Schwankungen der Außen- und Innentemperaturen. Während die Außentemperaturen im Sommer stark zwischen dem Maximalwert am Nachmittag und dem minimalen Wert in den frühen Morgenstunden schwanken, folgen die Innenraumtemperaturen dieser Schwankung in abgeschwächtem Maße und zeitverzögert.

Die Phasenverschiebung und das Temperaturamplitudenverhältnis sind rein theoretische Kennwerte, die nur in idealen Modellen mit idealen theoretischen Randbedingungen Gültigkeit haben. Sie können die reale Situation in Gebäuden nicht vollständig widerspiegeln und sagen nichts über die Qualität der Wärmedämmung oder die Effektivität des sommerlichen Wärmeschutzes aus.

Die Raumtemperatur ist hingegen eine messbare Größe, die als vergleichender und aussagekräftiger Faktor für den sommerlichen Wärmeschutz herangezogen werden kann. Daher sollte die Phasenverschiebung nicht isoliert betrachtet werden, sondern stets im Zusammenhang mit anderen relevanten Faktoren und der tatsächlichen Raumtemperatur, um ein umfassenderes Bild von der Effektivität des sommerlichen Wärmeschutzes zu erhalten.

Können die alten Dachziegel wiederverwendet werden?2024-03-28T21:34:24+01:00

Es gibt mehrere Gründe, warum es in den meisten Fällen nicht empfehlenswert ist, alte Dachziegel wiederzuverwenden.
Zu dieser Frage haben wir einen eigenen BLOG-Artikel erstellt:

LINK ZUM ARTIKEL

Alte Dachziegel werden wiederverwendet

Welche Dämmstoffe eigenen sich für eine Dachsanierung?2024-03-28T21:34:24+01:00

Für eine Dachsanierung eignen sich eine Vielzahl von verschiedenen Dämmstoffen.
Entscheidend ist hier auch die genaue Verwendung des Dämmstoffs:

– Untersparrendämmung:
Dies sind Dämmungen, die raumseitig unter den Dachsparren vom Dachdecker montiert werden. Hierfür ist eine Demontage der Deckenbekleidung zwingend notwendig, außerdem verkleinern diese den Wohnraum.
Eignen tun sich hierfür unter anderem PIR-Dämmstoffe, Holzfaserdämmstoffe 

– Zwischensparrendämmung:
Diese Dämmung kommt im freien Bereich zwischen den Dachsparren. Oftmals bieten sich hier klemmende Dämmstoffe ein, die sich selbst provisorisch fixieren und daher Holzraum frei verlegt werden können, trotz der im Gefach oftmals vorhandenen Unebenheiten wie Verbindungsmitteln, Kabel, Mauerenden, Kehlbalken usw.
Besonders häufig wird hier ein Klemmfilz aus Mineralwolle (Stein- und Glaswolle) oder aus lockerer Holzfaserdämmung gewählt.
Auch Einblasflockendämmung findet hier oft Einsatz.

– Aufdachdämmung:
Diese Dämmungen kommen direkt von außen auf den Dachsparren. Dies hat den Vorteil, dass diese wärmebrückenfrei als Scheibe montiert werden können. Die Aufdachdämmung hat allerdings besondere Anforderung an Stabilität, Trittsicherheit und auch die Funktion als Unterdeckplatte, sodass diese als zweite Entwässerungsebene am Steildach funktionieren muss, sofern keine separate Unterdeckbahn vom Dachdecker darauf verlegt wird. Die Aufdachdämmung wird anschließend mittels einer Systemschraube und der darauf verlegten Konterlatte mit dem Dachsparren verschraubt, sodass hier Sog- und Schubkräfte aufgenommen werden können.
Hierfür eignen sich unter anderem: PIR-Aufdachdämmungen, Holzfaseraufdachdämmung, Steinwolldämmung, Glaswolldämmung, Resolhartschaum.

 

Ist jeder Betrieb in der Dachdeckerinnung ein Dachdecker?2024-03-28T21:33:16+01:00

Nur weil ein Betrieb in der Dachdeckerinnung ist, bedeutet dies NICHT, dass dieser auch wirklich vorwiegend Dachdeckertätigkeiten ausführt. Es können auch Spenglerbetriebe in die Dachdeckerinnung beitreten. Es bedeutet leider nicht einmal, dass es sich um einen Meisterbetrieb handelt. Theoretisch könnte auch eine Sondergenehmigung oder Ähnliches vorliegen.

Dachdecker, Spengler oder Zimmerer für die Dachsanierung?2024-03-28T21:33:16+01:00

Grundsätzlich dürfen nicht nur Dachdecker, sondern auch Klempner/Spengler und Zimmerer Dachsanierungen anbieten.

Warum es dennoch von Vorteil ist, hier darauf zu achten, dass es sich bei dem ausgewählten Betrieb um einen Dachdecker handelt:

  1. Nur Dachdecker dürfen tatsächlich ALLE bei einer Dachsanierung anfallende Arbeiten ausführen.
    Ein Spengler darf z.B. keine Reparaturen am Dachstuhl ausführen, dies darf ein Dachdecker schon.
    Ein Zimmerer darf keine Dachrinnen, Kamineinfassungen, Gaubenbekleidungen montieren, ein Dachdecker schon.
  2. Beim Spengler spielen die Themen:
    Bauphysik,
    Dacheindeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen
    Anforderungen an Dachunterdeckbahnen, Dämmstoffe bzgl. deren Unterdeckplattenanforderungen
    Sturmverklammerungen von Dachsteinen
    usw.
    keine Rolle in deren Ausbildung und Regelwerk.
  3. Bei der Dachsanierung ist es empfehlenswert einen Dachdeckerbetrieb zu wählen, der sich genau darauf spezialisiert hat und zahlreiche Erfahrungen in der Planung und Ausführung von Dachsanierungen hat.
    Ein Spengler der Dachsanierungen anbietet, sich auch als Dachdecker eingetragen hat und nicht bei der SOKA-DACH als Mitglied eingetragen und somit nicht im Bauhauptgewerbe tätig ist, kann nur einen geringfügigen Anteil an Dachdeckerarbeiten und Dachsanierungen ausführen!
    Denn sobald bei einem Spengler- und Dachdeckerbetrieb, die Arbeiten für Dachsanierungen am Ziegel und Steildach überwiegen, wäre dieser automatisch Pflichtmitglied bei der SOKA-Dach und somit im Bauhauptgewerbe.
    Zusammengefasst bedeutet dies, dass ein Spengler und Dachdeckerbetrieb, der nicht Mitglied bei der SOKA-DACH ist, auch in Wahrheit nur einen geringen Anteil an Dachsanierungen ausführt und somit nur beschränkt darin Erfahrung haben kann.
    Daher kann man seinen möglichen Betrieb auch gezielt nach dessen Mitgliedschaft fragen.
  4. Führt ein Spengler eine Dachsanierung und somit Dachdeckerarbeiten aus, ist es für den Kunden sinnvoll abzuklären, ob auch Dachdeckertätigkeiten bei diesem in der Betriebshaftpflichtversicherung eingetragen sind, damit der Kunde im Schadensfall auch abgesichert ist.
Kann eine Dachsanierung auch bei Regen durchgeführt werden?2024-03-28T21:33:16+01:00

Ja, bei Mertl-Bedachungen GmbH sind wir auf solche Situationen vorbereitet. Wir haben immer ausreichend Planen dabei, um die Fläche wetterfest abzudecken, sollte es während der sensiblen Phase zu regnen beginnen. Sobald die Luftdichtbahn oder vor allem die Aufdachdämmung montiert ist, funktionieren diese als Behelfsdeckung und schützen das Dach. – Mehr im Dachdecker-Blog-

Was passiert, wenn es während der Dachsanierung zu regnen beginnt?2024-03-28T21:33:16+01:00

Sollte es während der sensiblen Phase, wie Abriss der Dacheindeckung oder Verlegung der Luftdichtbahn, zum Regnen anfangen, haben wir stets immer ausreichend Planen dabei, um die Fläche wetterfest abzudecken.
Sobald die Luftdichtbahn/Unterspannbahn fertig verlegt wurde oder sogar die Aufdachdämmung vom Dachdecker angebracht wurde, kann diese als Behelfsdeckung verwendet werden.
Dies hat der erfahrene Dacharbeiter abzuwägen und zu entscheiden. In manchen Fällen ist dennoch eine Plane notwendig. Mehr Infos im Blog

Wieso ein Nageldichtband? Die Dacheindeckung ist doch dicht?!2024-03-28T21:33:16+01:00

Wichtig zu wissen ist, dass eine Ton- oder Betondacheindeckung am Steildach nie komplett wasserdicht ist. Diese hat den Anspruch an der Regensicherheit. Daher kann z.B. bei Starkregen, Schneeverwehungen, Wind oder auch Sturmschäden, Wasser unter die Dachhaut gelangen. Dann hat die, auch oftmals zweite Entwässerungsebene genannte Unterdeckbahn die Aufgabe dieses abzuleiten. Fehlt hier das Nageldichtband, kann es genau an der Unterdeckbahn und Befestigung der Konterlatte das Wasser in die Dämmebene eindringen.

Auch muss man bedenken, dass während der Bauphase, dass die Unterdeckbahn oder Aufdachdämmung meist einige Zeit der Witterung ohne Dacheindeckung ausgesetzt. Besonders in dieser Phase ist es wichtig, den darunter befindlichen Aufbau vor Niederschlägen zu schützen.

Mehr Informationen dazu in unserem Blogartikel

Wer übernimmt die Kosten für das Abplanen des Dachs, falls es während der Dachsanierung zu regnen beginnt?2024-03-28T21:33:16+01:00

Bei Mertl-Bedachungen haben wir eine klare Politik, wenn es um unerwartete Wetteränderungen während der Dachsanierung geht.

Im Gegensatz zu vielen anderen Dachdecker- und Zimmereien, die manchmal oder oft die zusätzlichen Kosten für das Abplanen und Trocknen des Dachs bei Regen dem Eigentümer in Rechnung stellen,
übernehmen wir in der Regel diese Kosten komplett.
Dies ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Engagements, unser Angebot für Sie als Auftraggeber noch attraktiver zu gestalten.
Durch die Übernahme dieser Kosten senken wir das finanzielle Risiko für Sie.
Sie können sich darauf verlassen, dass wir bei Mertl-Bedachungen nicht nur Qualität und Fachwissen an erster Stelle stehen, sondern auch eine faire und transparente Preisgestaltung, die Sie vor unvorhergesehenen Ausgaben schützt.

Dachdecker montiert Dachlatte auf Plane zum Witterungsschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Infos in unserem Dachdecker-BLOG

Welche Förderungen gibt es für Dachsanierungen?2024-03-28T21:33:16+01:00

Für Dachsanierungen gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, darunter Zuschüsse und Steuerboni.
Über das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG) können Sie Basisförderungen und zusätzliche Boni erhalten, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Auch gibt es regionale Förderprogramme wie das von der Stadt München.
Oder auch steuerliche Förderungen.
Mehr Erfahren Sie in unserem Dachdecker-Blogartikel

Oder lassen Sie sich direkt beraten:
📞 08166/9985310

📧 info@mertl-bedachungen.de

📅 Telefonisches Erstberatungsgespräch Vereinbaren

Muss ich die Förderung vor oder nach der Sanierung beantragen?2024-03-28T21:33:15+01:00

Förderanträge müssen in der Regel vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen gestellt werden.
Es ist wichtig, dies im Vorfeld zu klären, da nachträgliche Anträge oft nicht angenommen werden.

Was wird bei einer Dachsanierung gefördert?2024-03-28T21:33:15+01:00

Dies kommt auf die gewählte Förderung bzw. Zuschuss an.
Bei unseren Kunden werden meist alle Arbeiten die mit den Dacharbeiten zu tun haben in die Förderung miteingeschlossen.
Darunter fallen unter anderem:

  • Gerüst und Baukran (Baustelleneinrichtung)
  • Abrissarbeiten der alten Dacheindeckung und ggf. Dämmung
  • Die Luftdichtbahn bzw. Dampfbremse/-sperre
  • Die neue Dämmung
  • Die komplette Unterkonstruktion der Dacheindeckung und Dachgauben
  • Sämtliche Spenglerarbeiten (Dachrinne, Kaminbekleidung, Kamineinfassung, Gaubenbekleidung usw.)
  • Dachfenster inkl. deren Zubehör wie Rollläden
  • Die Dacheindeckung selbst
Was ist eine Regeldachneigung?2024-03-28T21:53:05+01:00

Die Regeldachneigung, wie sie im Regelwerk des deutschen Dachdeckerhandwerks definiert wird, markiert die niedrigste Dachneigung eines Daches, bei der eine Dachdeckung nachweislich regensicher ist. Diese spezifische Neigung variiert je nach Material und Bauweise und kann den technischen Merkblättern der Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks zu Dachziegeln und Dachsteinen entnommen werden. Es ist wichtig für Dachdecker und Bauherren zu verstehen, dass „Regeldachneigung“ kein fest normierter Begriff ist!

Daher können Hersteller von Dachziegeln und Dachsteinen eigene Empfehlungen für die Regeldachneigung ihrer Produkte festlegen. Allerdings müssen diese Empfehlungen, insbesondere wenn sie von den Fachregeln abweichen, mit Vorsicht behandelt werden, um die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik zu gewährleisten.

Im Unterschied zur Mindestdachneigung, die eine feste Grenze darstellt, kann die Regeldachneigung unter bestimmten Umständen und mit entsprechenden Zusatzmaßnahmen unterschritten werden, ohne die Funktionstüchtigkeit des Daches zu beeinträchtigen. Bei Mertl-Bedachungen achten wir darauf, dass alle von uns durchgeführten Dacharbeiten nicht nur ästhetischen, sondern auch technischen Ansprüchen gerecht werden. Unsere Dachdecker-Experten unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der richtigen Materialien und Techniken für Ihr Dachprojekt und stellen sicher, dass alle Arbeiten den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Für eine individuelle Beratung und weitere Informationen erreichen Sie uns unter 081669985310 oder über unsere Kontaktformular, wo Sie auch direkt einen Termin buchen können.

Was ist die Mindestdachneigung?2024-03-28T21:57:33+01:00

Die Mindestdachneigung ist die niedrigste Dachneigung, die bei einem Dach nicht unterschritten werden darf, um dessen optimale Funktion und Langlebigkeit zu gewährleisten. Diese kritische Neigungsgrenze wird durch die anerkannten Regeln der Technik im Dachdeckerhandwerk bestimmt und ist entscheidend in der Planung sowie Ausführung aller Dachkonstruktionen. Sie sollte nicht mit der Regeldachneigung verwechselt werden, welche allgemein die empfohlene Neigung für bestimmte Dachmaterialien und Typen angibt. Eine Unterschreitung der Mindestdachneigung kann zu ernsthaften Problemen führen, wie Wasseransammlungen, Undichtigkeiten und strukturellen Schäden am Gebäude.

Bei Mertl-Bedachungen stellen wir sicher, dass sämtliche Dacharbeiten nicht nur den technischen Anforderungen genügen, sondern auch individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Ein besonders wichtiger Aspekt dabei ist, dass die Mindestdachneigung für Dachziegel generell bei 10 % liegt und nach den anerkannten Regeln der Technik nicht unterschritten werden darf. Je nach Art der Dachziegel kann diese Neigung sogar höher sein, allerdings niemals niedriger, gemäß dem Regelwerk des Dachdeckerhandwerks.

Es gibt Hersteller, die Planungen für Dächer mit geringerer Neigung vornehmen. Solche Ansätze bewegen sich jedoch außerhalb der anerkannten Regeln der Technik. Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung, entscheiden wir uns bei Mertl-Bedachungen gegen solche Praktiken, da sie aus unserer Sicht keine dauerhaft zufriedenstellende Lösung für Ihr Dach bieten.

Was ist die Dachneigung?2024-03-28T21:47:10+01:00

Die Dachneigung beschreibt den Winkel, in dem sich Ihr Dach gegen die horizontale Ebene neigt. Diese wichtige bauliche Kennzahl wird entweder in Grad (°) angegeben, welches den Winkel zwischen der Dachfläche und der Waagerechten misst, oder als Steigung in Prozent (%), die das Verhältnis der Höhenänderung zur horizontalen Entfernung darstellt. Die korrekte Ermittlung der Dachneigung ist entscheidend für die Planung und Ausführung von Dacharbeiten, da sie unter anderem die Auswahl der Dacheindeckung und die Konstruktion der Dachentwässerung beeinflusst. Bei Mertl-Bedachungen legen wir großen Wert darauf, Ihr Dach optimal an die architektonischen Gegebenheiten und Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen. Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um die beste Lösung für Ihr Dach zu finden.

Kontaktieren Sie uns für eine professionelle Beratung unter 081669985310 oder buchen Sie direkt einen Termin über unsere Website.

Was versteht man unter Dach- und Bauwerksabdichtungen?2024-03-28T22:02:47+01:00

Dach- und Bauwerksabdichtungen sind essentielle Bestandteile des Bauwesens, die zum Schutz von Gebäuden gegen Feuchtigkeit und Wasser dienen. Dachabdichtungen bilden den oberen Abschluss von Gebäuden und können auf flachen oder geneigten Dachkonstruktionen angebracht werden. Sie sind oft mit Schutz- und Nutzschichten versehen, um die Langlebigkeit und Funktionalität des Daches zu gewährleisten. Im Gegensatz dazu dienen Bauwerksabdichtungen dem Schutz spezifischer Gebäudeteile gegen das Eindringen von Feuchtigkeit oder Wasser aus verschiedenen Quellen, wie Bodenfeuchtigkeit, nicht drückendem Wasser, von außen sowie von innen drückendem Wasser. Die Wahl der geeigneten Abdichtungsmaßnahmen hängt von den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens ab. Bei Mertl-Bedachungen legen wir großen Wert darauf, dass alle Abdichtungsarbeiten gemäß den anerkannten Regeln der Technik im Dachdeckerhandwerk ausgeführt werden, um den bestmöglichen Schutz für Ihr Gebäude zu gewährleisten.

Was ist eine Behelfsdeckung oder Behelfsabdichtung und wann wird sie eingesetzt?2024-03-28T22:13:17+01:00

Eine Behelfsdeckung oder Behelfsabdichtung dient dem Dachdecker als temporärer Schutz für Baukonstruktionen oder spezifische Bauteilflächen, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Diese Maßnahme ermöglicht es, die Bauarbeiten im Inneren eines Gebäudes fortzusetzen, ohne dass es durch Witterungseinflüsse zu Verzögerungen oder Schäden kommt. Behelfsdeckungen und -abdichtungen sind dafür ausgelegt, für einen bestimmten Zeitraum den Einflüssen der Witterung standzuhalten. Die Auswahl der Materialien und die Art ihrer Verwendung müssen sorgfältig abgewogen werden, um den Schutz des Gebäudes zu gewährleisten.

Diese temporären Lösungen können je nach Situation und Erfordernis aus verschiedenen Materialien bestehen, wie zum Beispiel Vordeckbahnen auf dem Dach, die zusätzlich mit Wind-Sog-Sicherungen verstärkt werden können. In manchen Fällen können auch Dampfsperren oder die ersten Schichten von mehrschichtigen Dachabdichtungssystemen als provisorischer Schutz bis zur Fertigstellung der endgültigen Dachkonstruktion dienen.

Der Einsatz von Behelfsdeckungen oder -abdichtungen ist besonders relevant in Phasen des Baus oder der Renovierung, wenn das Dach oder andere kritische Bereiche des Dachs noch nicht fertiggestellt sind, aber der Schutz des Inneren vor Nässe und Feuchtigkeit gewährleistet sein muss. Diese temporären Maßnahmen sind entscheidend, um Baumängel, Feuchtigkeitsschäden und daraus resultierende Folgekosten zu vermeiden. Bei Mertl-Bedachungen achten wir darauf, dass selbst bei temporären Lösungen die Qualität und Eignung der Materialien den Anforderungen entspricht, um Ihren Bauvorhaben optimalen Schutz zu bieten.

Was bedeutet Wärmeschutz im Kontext von Dachdeckerarbeiten und warum ist er wichtig?2024-03-28T22:18:42+01:00

Wärmeschutz umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, ein Gebäude energieeffizienter zu machen und ein angenehmes Innenraumklima zu schaffen. Diese Anforderungen sind durch Normen wie die DIN 4108 „Wärmeschutz im Hochbau“ und durch die „Wärmeschutzverordnung“ geregelt. Ziel des Wärmeschutzes ist es, für die Bewohner eines Gebäudes ganzjährig ein gleichbleibend angenehmes Klima zu gewährleisten, Heizenergie zu sparen, umweltschädliche Emissionen zu reduzieren, Bauteilbewegungen zu minimieren, Wärmeverluste in der kalten Jahreszeit zu verringern und die Bildung von Schimmelpilz durch zu hohe Bauteilfeuchte zu verhindern.

Eine wesentliche Komponente des Wärmeschutzes ist die Luftdichtigkeit. Raumabschließende Schichten, Konstruktionen oder Bauteile müssen so gestaltet sein, dass sie Luftströmungen von der warmen zur kalten Seite unterbinden. Ungewollte Luftströmungen können nämlich zu erheblichen Wärmeverlusten und zur Bildung von schädlichem Tauwasser führen.

Im Bereich der Dachdeckerarbeiten, Dachisolierung und Dämmung spielen diese Aspekte eine besonders wichtige Rolle. Durch fachgerechte Dämmung und Abdichtung des Daches kann ein entscheidender Beitrag zum Wärmeschutz des gesamten Gebäudes geleistet werden. Nicht nur wird dadurch die Energieeffizienz des Hauses verbessert, sondern es trägt auch zum Schutz der Umwelt bei und sorgt für ein gesünderes Wohnklima.

Bei Mertl-Bedachungen legen wir großen Wert auf die Umsetzung aller relevanten Wärmeschutzmaßnahmen. Unsere Experten sind spezialisiert auf die Beratung und Durchführung von Dämm- und Abdichtungsarbeiten, die Ihren Wohnkomfort verbessern und gleichzeitig zur Nachhaltigkeit Ihres Zuhauses beitragen. Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren, wie wir die Energieeffizienz Ihres Gebäudes optimieren können.

Wie viel Dachfläche wird für eine PV-Anlage benötigt?2024-04-03T20:24:33+02:00

Die benötigte Dachfläche hängt von der Art des Daches und der Effizienz der Solarpaneele ab. Für 1 kWp benötigt man etwa 6 m² auf einem Steildach und bis zu 10 m² auf einem flachen Süddach. Die genaue Fläche kann variieren, je nach Modulgröße und -anordnung.

Was versteht man unter Regiearbeiten bei einem Dachdeckerangebot?2024-03-28T22:50:03+01:00

Regiearbeiten bei einem Dachdeckerangebot beziehen sich auf spezifische Tätigkeiten, die aufgrund ihres unvorhersehbaren Aufwands nicht pauschal bzw. als Einheitspreis im Vorfeld berechnet werden können und daher nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet werden. Bei Mertl-Bedachungen bemühen wir uns, den Anteil der Regiestunden in unseren Angeboten möglichst gering zu halten, um unseren Kunden maximale Transparenz und Planungssicherheit zu bieten. Trotz dieser Bemühungen können manche Aspekte einer Dachsanierung, wie unerwartete Reparaturen oder spezielle Anpassungen, erst während der Durchführung genau bewertet werden. Vorher zu hoch geschätzte Aufwände würden den Kunden benachteiligen, während zu niedrig angesetzte Kosten unser Unternehmen benachteiligen könnten. Deshalb ist es manchmal am fairsten, bestimmte Arbeiten nach tatsächlichem Aufwand abzurechnen.

Für umfassende Dachsanierungen halten wir den Anteil an Regiestunden bewusst gering, um das Kostenrisiko für den Kunden zu minimieren. Eine komplette Abwicklung auf Regiebasis ist unüblich und würde ein hohes Risiko für den Kunden darstellen. Kleinere Reparaturarbeiten am Dach hingegen werden oft auf Regiebasis durchgeführt, da sie flexibler zu handhaben sind und eine faire Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand ermöglichen.

Was bedeutet der Begriff Einheitspreis im Kontext eines Dachdeckerangebots?2024-03-28T22:53:19+01:00

Ein Einheitspreis in einem Dachdeckerangebot bezieht sich auf einen festgelegten Preis pro Maßeinheit (z.B. pro Quadratmeter oder pro Meter Grat, pro Dachfenster) für bestimmte Arbeiten oder Materialien. Diese Preissetzung ermöglicht es Kunden, die Kosten für die gesamte Leistung auf Basis der gemessenen Menge genau zu kalkulieren. Bei Mertl-Bedachungen aus Freising legen wir großen Wert darauf, Einheitspreise so transparent und fair wie möglich zu gestalten. Dadurch haben unsere Kunden von Anfang an eine klare Vorstellung von den voraussichtlichen Kosten. Einheitspreise sind besonders vorteilhaft bei standardisierten Arbeiten, bei denen der Umfang und die benötigten Materialien im Vorfeld genau bestimmt werden können. Sie bieten eine solide Grundlage für die Budgetplanung und minimieren das Risiko von unerwarteten Kostensteigerungen, da der Preis pro Einheit festgelegt ist.

Was bedeutet „Luftdichtheit“ bei der Dachdämmung und wieso ist sie so wichtig?2024-03-28T22:57:42+01:00

Luftdichtheit ist beim Dämmen des Daches essenziell wichtig, weil sie verhindert, dass warme Luft einfach rauszieht und kalte Luft reinkommt. Stell dir vor, dein Dach wäre ein warmer Pullover im Winter. Wenn der Pullover Löcher hätte, würdest du frieren, weil die warme Luft entweicht. Genau so ist es mit deinem Haus: Ohne eine luftdichte Dachdämmung geht viel Wärme verloren, und das kostet nicht nur mehr Heizung, sondern ist auch schlecht für die Umwelt.

Laut bestimmten Regeln, die in den DIN 4108-Normen festgelegt sind, muss das Dach überall dicht sein, damit es keine „Löcher“ gibt, durch die Wärme entweichen kann. Die Schicht, die das Dach dicht macht, kommt normalerweise von innen direkt unter die Dämmung. Manchmal wird sie auch außen angebracht, muss dann aber zusätzlich geschützt werden.

Es ist auch wichtig, dass überall, wo Kabel oder Rohre durch die Dachdämmung gehen, diese Stellen besonders gut abgedichtet werden, um keine Lücken für Luft zu lassen. Und wenn das Dach mal repariert werden muss, sollte man darauf achten, dass diese dichte Schicht nicht beschädigt wird. Eine fachgerecht angeschlossene Luftdichtbahn ist hierbei entscheidend, um Schäden durch Konvektion zu vermeiden. Konvektionsschäden können sehr teure und manchmal auch gefährliche Schäden am Dach und der Tragwerkskonstruktion des Dachs zur Folge haben.

Kurz gesagt: Eine gute Luftdichtheit bei der Dachdämmung sorgt dafür, dass dein Haus im Winter schön warm und im Sommer angenehm kühl bleibt, ohne dass du ein Vermögen für die Heizung oder Klimaanlage ausgeben musst.

Kennen wir den dicken Dachdecker Song?2024-03-28T23:16:29+01:00

„Der dicke Dachdecker“ von Bodo Wartke ist nicht nur ein Song – es ist eine akustische Herausforderung, ein Zungenbrecher der Extraklasse, der selbst die geschicktesten Sprachakrobaten ins Schwitzen bringt.

Dieser Song hat alles: Humor, eine Prise Wahnsinn und die unfreiwillige Möglichkeit, bei einem Versprecher das ganze Haus zum Lachen zu bringen – oder zum Staunen, je nachdem, wie gut deine Aussprache ist. Ob wir, dein Dachdecker in der Nähe, diesen auf den Dächern über Freising üben? Ratet mal 😉

 

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Quelle: Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=YPv1FTSmYNo
Autor: BODO Wartke
Titel: Der dicke Dachdecker

Text:

„Der dicke Dachdecker deckt das DachNicht mein Dach, nein, das NachbardachDavon wurd‘ ich heute früh schon um acht Uhr wachIch hätte nie gedacht, wie viel Krach das machtIch frage mich, was er mit diesem Krach bezwecktDer dicke Dachdecker, der das Dach da decktUnd warum er das Dach nicht etwas sachter decktUnd ob sich das so heut‘ noch über’n ganzen Tach erstrecktIch sag‘ es konkret: „Dieser Dachdecker gehtMir sowas von fett auf’n Wecker“Mit seinem elektrischen DachziegelschneidegerätVon Black & DeckerMit dem arbeitet er leider von früh bis spätIch geh‘ da gleich rüber und mecker‘Bevor das hier ewig so weitergehtUnd zieh‘ den Stecker!Doch auch am nächsten Tach, ach, du Schreck!Wird ab acht wieder keck das Dach gedecktIch werde unsanft aus der Nacht gewecktVon des dicken Dachdeckers Krach-ComebackDoch während ich da so vom AchterdeckBeobachte, wie er das Dach da decktFällt mir auf, oh, er macht es korrektDas Dach wird immer mehr zu einem PrachtobjektRespekt! Ich luge hinüberUnd bewundere die Dachdeck-TaktikEy, der Typ könnte glatten Buch schreiben überDachdeck-DidaktikIch befinde mich seitdem mit dem dicken DachdeckerIn perfekter, trauter Eintracht, (Digga)Und wünsch‘ mir direkt, sofort im Affekt, erDeckt demnächst auch mein Dach“
Quelle: LyricFind
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