
Die Dachdeckerinnung München und Oberbayern hat ihre Gremien neu aufgestellt: Dachdeckermeister Andreas Mertl wurde neu in den Vorstand gewählt. Im selben Zuge wählten die Innungsmitglieder Hartmuth Bergener zum neuen Obermeister. Mit dieser Wahl setzt die Innung auf fachliche Stärke, Teamgeist und eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Dachdeckerhandwerks in der Region. Der Vorstand besteht nun aus 4 Vorstandsmitgliedern, dem Obermeister und stellvertretenden Obermeister.

Andreas Mertl startete seinen beruflichen Weg als Spenglergeselle und wechselte anschließend ins Dachdeckerhandwerk. Dort absolvierte er den Dachdeckermeister sowie den Betriebswirt des Handwerks. Heute führt er einen Betrieb, der sich auf die Wohnraumdachsanierung von privaten Bauherren spezialisiert hat und mit einem 12-köpfigen Team arbeitet.
Ein Schwerpunkt, den Mertl in die Vorstandsarbeit einbringt, ist seine Leidenschaft für Digitalisierung und Prozessoptimierung – stets mit Blick auf das, was Betriebe im Alltag wirklich weiterbringt. Sein Leitgedanke:
„Nicht die Digitalisierung macht den Prozess gut – sondern ein guter Prozess profitiert von Digitalisierung.“
Damit steht er für einen positiven, praxisnahen Ansatz: Abläufe verbessern, Mitarbeitende entlasten, Qualität sichern – und moderne Lösungen dort einsetzen, wo sie echten Nutzen stiften.

In seiner Vorstellung betont Andreas Mertl, wofür Innung, Landesverband und Zentralverband für ihn stehen: für drei tragende Säulen des Handwerks. Dazu zählen Lehrlingsakquise und Ausbildungsqualität, Fachregeln und technische Mitgestaltung sowie Interessenvertretung. Diese Themen seien, so Mertl, nur gemeinsam erfolgreich zu bewegen – und genau dieses Miteinander möchte er künftig im Vorstand aktiv unterstützen und mitgestalten.
Mit Hartmuth Bergener als neuem Obermeister und dem neuen Vorstand beginnt für die Dachdeckerinnung München und Oberbayern eine neue Phase, die von Zusammenarbeit, fachlichem Austausch und einem klaren Blick nach vorn geprägt ist. Ziel bleibt, das Handwerk in der Region zu stärken, Ausbildung und Qualität weiterzuentwickeln und die Innungsarbeit modern und verlässlich im Sinne der Mitgliedsbetriebe zu gestalten.
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